Zwischen Hoffnung und Herausforderungen – unser Besuch bei Dragica in Serbien
Auch in diesem Jahr waren wir wieder vor Ort in Serbien. Seit vielen Jahren reisen wir dorthin, um Dragica und die Tiere zu besuchen, zu helfen und uns selbst ein Bild von der Situation zu machen.
Jedes Mal sehen wir erneut, wie schwer der Alltag dort ist. Dragica kämpft täglich gegen Windmühlen. Trotz aller Herausforderungen gibt sie nicht auf und versucht mit allem, was sie hat, den Hunden und Katzen zu helfen. Ihr Herz für die Tiere ist riesig, auch wenn die Möglichkeiten oft sehr begrenzt sind.
Viele Menschen fragen uns, warum die Situation dort so schwierig ist. Serbien gehört nicht zur Europäischen Union, vieles funktioniert anders, Unterstützung fehlt oft und gerade in ländlichen Regionen haben Tiere leider nicht überall den Stellenwert, den wir uns wünschen würden. Oft erleben wir keine offene Grausamkeit, sondern vielmehr Gleichgültigkeit. Hunde und Katzen laufen unkastriert auf den Straßen, leben draußen bei jedem Wetter und bekommen häufig nur das Nötigste zum Überleben.
Für uns ist das manchmal nur schwer auszuhalten. Doch genau deshalb möchten wir weiterhin helfen. Mit Futter, Tierarztkosten und allem, was möglich ist, versuchen wir die Lebensbedingungen für Dragica und ihre Tiere Schritt für Schritt zu verbessern.
Wir würden so gerne noch viel mehr tun. Doch es ist nicht immer einfach. Trotzdem möchten wir nicht aufgeben, denn jedes gerettete Tier, jede Behandlung und jede kleine Verbesserung bedeutet Hoffnung.
Von Herzen danken wir allen Menschen, die uns dabei unterstützen. Ohne Ihre Hilfe wäre vieles nicht möglich. (Stand 05/2026)